Passanten bemerkten ein kleines Mädchen, das allein auf der Straße war, und riefen sofort die Polizei.

„Ich habe sie nicht gesehen …“, erklärte sie mit kaum hörbarer Stimme. „Aber nach einem lauten Knall … sagten sie mir, ich solle weglaufen, sonst würde ich sterben …“ „Was heißt ‚sterben‘?“, murmelte sie mit weit geöffneten Augen, in denen sich die Unschuld und die Angst eines ganzen Lebens spiegelten.

Dem Polizisten lief ein Schauer über den Rücken, als er sie nach ihrer Adresse fragte. Sie deutete auf ein ruhiges, gepflegtes Haus am Ende der Straße, dessen Vorhänge zugezogen waren. Der Sergeant ging hin, die Tür einen Spalt offen. Wenige Schritte weiter, mit schwerem Herzen, entdeckte er im Wohnzimmer die leblose Frau.

Die Ermittlungen brachten später die Wahrheit ans Licht: Der Vater des Kindes hatte, von unkontrollierbarer Wut überwältigt, seine Frau getötet. Als das kleine Mädchen den Schrei hörte, näherte sie sich wie gelähmt der Tür und wagte es nicht, einzutreten. Mit panischem Keuchen drängte ihr Vater sie zur Flucht, um sie zu retten. Er wollte sie vor dem Grauen bewahren, das er gerade entfesselt hatte, ohne zu ahnen, dass sie es dennoch alles spüren würde.

Sie war dann allein in ihrem weißen Kleid auf die Straße gerannt und hatte verzweifelt Fremde um Hilfe gebeten. Und es war diese Geste – dieser Schritt ins Leben, auf andere zuzugehen –, die ihr das Überleben ermöglichte und sie vor demjenigen fliehen ließ, der sie hätte beschützen sollen.

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