Thomas fuhr weiterhin mit seinem Taxi durch neonbeleuchtete Straßen und leere Alleen. Er sprach nie über die Nacht, in der er inmitten der Toten geholfen hatte, das Kind einer einflussreichen Frau zur Welt zu bringen.
Zehn Jahre später, als er gerade am Straßenrand einen Reifen aufpumpte, hielt ein eleganter schwarzer Wagen neben ihm.
Ein Mädchen trat heraus.
Sie war etwa zehn Jahre alt, trug ein schlichtes Kleid und wirkte für ihr Alter ruhig und gelassen.
Sie sah ihn unverwandt an.
„Erinnerst du dich an den Greenwood-Friedhof?“, fragte sie.
Sein Herz setzte heftig aus.
Aus dem Auto hinter ihr stieg eine Frau.
Älter. Gelassen. Unverwechselbar.
Evelyn Crosswell.
Sie erzählte ihm alles – wie sie im Stillen ihre Macht wiedererlangt, ihr Unternehmen zurückerobert und gewartet hatte, bis es sicher war, zurückzukehren. Als Erstes suchte sie den Mann, der ihr Kind gerettet hatte.
„Ohne Sie“, sagte sie unter Tränen, „wäre meine Tochter nicht am Leben. Ich auch nicht.“
Das Mädchen trat vor und nahm sanft Thomas' Hand.
„Du warst der erste Mensch, der mich beschützt hat“, sagte sie.
„Das werde ich nie vergessen.“
Evelyn bot ihm Reichtum, Sicherheit und Komfort.
Thomas schüttelte den Kopf und lächelte sanft.
„Mir geht es gut“, sagte er. „Nur… lasst mich sie ab und zu sehen.“
Evelyn umarmte ihn und weinte hemmungslos.
Im Lärm der Stadt wischte sich ein alter Taxifahrer die Augen.
Niemand sonst wusste es.
Doch das Schicksal vergisst nie.
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