Was, wenn Autismus von Geburt an eine unsichtbare Spur hinterlässt?
Schon eine einfache Blutprobe nach der Geburt kann wertvolle Hinweise auf die zukünftige Entwicklung eines Babys liefern. Das legt eine faszinierende Entdeckung japanischer Wissenschaftler nahe, die unser Verständnis von Autismus grundlegend verändern könnte. Doch Vorsicht: Dies ist noch nicht die endgültige Antwort …
Fettsäure im Zentrum der Autismusforschung
. Seit Jahren versuchen Wissenschaftler, die Ursachen von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zu verstehen. Liegt es an den Genen? An der Umwelt? An beidem? Eine aktuelle Studie der Universität Fukui in Japan fügt dem Puzzle ein neues Puzzleteil hinzu: eine Fettsäure namens diHETrE, die im Nabelschnurblut vorkommt.
Diese aus Arachidonsäure gebildete Fettsäure steht im Zusammenhang mit spezifischen Symptomen von Autismus-Spektrum-Störungen, die bei Kindern im Alter von sechs Jahren beobachtet werden. Eine Studie mit 200 Kindern ergab, dass hohe diHETrE-Werte mit Schwierigkeiten in sozialen Interaktionen, niedrigere Werte hingegen mit repetitivem Verhalten einhergingen. Dieser Zusammenhang schien bei Mädchen besonders stark ausgeprägt zu sein.
Warum ist diese Entdeckung so wichtig?
Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein potenzielles Risiko für die Entwicklung einer Autismus-Spektrum-Störung bereits bei der Geburt erkennen. Dies würde ein früheres Eingreifen und eine frühzeitige Intervention ermöglichen, die bekanntermaßen die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern verbessert.
Mehr dazu auf der nächsten Seite (Anzeige)
Mehr dazu auf der nächsten Seite (Anzeige)
Für die vollständigen Kochzeiten gehe bitte zur nächsten Seite oder klicke auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>) – und vergiss nicht, das mit deinen Facebook-Freunden zu TEILEN!