Warum schlagen Frauen beim Sitzen die Beine übereinander?

Und wissen Sie was? Wir nehmen diese Haltungen nicht alle auf dieselbe Weise ein. Mädchen werden von klein auf – manchmal unbewusst – dazu angehalten, „gerade zu sitzen“ und „die Beine richtig zu überkreuzen“, während Jungen freier sitzen und sich sogar ungehemmt strecken können. Ein scheinbar unbedeutender Unterschied, der aber viel über die Geschlechterrollen aussagt, die uns von Kindheit an eingeprägt werden.

In der Arbeitswelt zählt jede Einstellung.

Im Büro, in Meetings und sogar bei Vorstellungsgesprächen beeinflusst unsere Sitzhaltung, wie wir wahrgenommen werden. Sozialpsychologische Studien belegen dies eindeutig. Eine angespannte Haltung kann als mangelndes Selbstvertrauen interpretiert werden. Umgekehrt vermittelt eine entspannte, ruhige und stabile Haltung die klare Botschaft: „Ich fühle mich in dieser Position wohl.“

Für Frauen kann das manchmal eine echte Herausforderung sein. Wie können wir entspannt sitzen und dabei Selbstbewusstsein und Professionalität ausstrahlen, ohne in die Stereotypen „zu dominant“ oder „nicht feminin genug“ zu verfallen? Ja, selbst im Sitzen müssen wir oft zwischen Image und Selbstausdruck jonglieren.

Und wenn wir aufhören zu urteilen… wie werden wir dann gelassen bleiben?

Letztlich eröffnet diese kleine, alltägliche und unauffällige Geste eine viel umfassendere Reflexion: eine über die körperliche Freiheit. Warum gelten bestimmte Positionen immer noch als „angemessener“ für Frauen? Warum wird Anmut höher bewertet als Komfort? Was wäre, wenn wir diese unausgesprochenen Normen einfach hinterfragen würden?

Denn Sitzen bedeutet auch,   Raum einzunehmen  . Und es ist an der Zeit, dass jeder dies frei tun kann, ohne sich zu entschuldigen, ohne Einschränkungen und ohne Kritik.

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