Verfärbungen an Füßen oder Zehen hängen nicht nur mit der Temperatur zusammen – sie können bedeuten, dass Ihr Blut zu wenig Sauerstoff enthält oder Schwierigkeiten hat, richtig durch verengte Arterien zu fließen
Wenn Ihre Füße beim Hochlagern ungewöhnlich blass aussehen oder bei Kälte bläulich erscheinen, ignorieren Sie das nicht – Ihr Körper zeigt Ihnen damit buchstäblich ein Ungleichgewicht in der Durchblutung an.
Geheimtest: Heben Sie im Sitzen Ihre Beine für 30 Sekunden an und senken Sie sie dann wieder ab. Dauert es länger als ein paar Sekunden, bis Ihre Zehen wieder rosa werden, könnte Ihre Durchblutung beeinträchtigt sein.
4. Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Ameisenlaufen
Das überrascht viele. Häufiges Kribbeln oder Taubheitsgefühl – besonders nachts – kann auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) hindeuten, eine Erkrankung, bei der sich die Blutgefäße verengen und die Durchblutung der Gliedmaßen einschränken. Die pAVK betrifft nicht nur die Beine; sie ist oft ein frühes Anzeichen für Herzerkrankungen.
Geheimtipp:
Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) kann sich jahrelang unbemerkt entwickeln, bevor Symptome auftreten.
Wenn Sie Kribbeln in Verbindung mit Kältegefühl oder Farbveränderungen verspüren, sollten Sie sich umgehend untersuchen lassen.
5. Kleine Schnitte oder Wunden, die langsam heilen
Wenn kleine Schnitte an Füßen oder Zehen nur sehr langsam heilen, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass Ihr Blut nicht genügend Sauerstoff und Nährstoffe transportiert, um das Gewebe effizient zu reparieren. Dies deutet häufig auf Durchblutungsstörungen im Zusammenhang mit Diabetes oder Herzerkrankungen hin.
Geheimtipp zur Vorbeugung: Untersuchen Sie Ihre Füße nach dem Duschen sorgfältig bei gutem Licht – insbesondere die Seiten und die Zehenzwischenräume. Viele Menschen bemerken schlecht heilende Wunden erst, wenn sie sich bereits verschlimmert haben.
6. Krämpfe oder Schmerzen beim Gehen
Wenn Ihre Waden oder Füße nach dem Gehen schmerzen, sich aber in Ruhe besser anfühlen, nennt man das intermittierende Claudicatio – und es ist eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass die Durchblutung Ihrer Beine eingeschränkt ist.
Man könnte es leicht mit Muskelkater verwechseln, aber eigentlich ist es ein Zeichen Ihres Körpers:
„Hey, ich bekomme hier unten nicht genug Sauerstoff.“
Geheimer Selbsttest: Gehen Sie einen kleinen Hügel hinauf oder steigen Sie ein paar Treppenabsätze. Wenn Ihre Beine schmerzen oder sich schwer anfühlen, sich aber nach einer kurzen Pause schnell erholen, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.
Warum diese Schilder wichtig sind
Das Herz ist wie eine Pumpe – und die Füße sind die am weitesten entfernten Punkte, die es erreichen muss. Bei Durchblutungsstörungen zeigen sich die Beschwerden oft zuerst in den Füßen.
Die gute Nachricht?
Werden diese Signale frühzeitig erkannt, können schwerwiegende Herzereignisse verhindert werden.
Vereinbaren Sie einen kurzen Herz-Kreislauf-Check, wenn Sie zwei oder mehr dieser Anzeichen regelmäßig bemerken. Fragen Sie Ihren Arzt nach einem einfachen Knöchel-Arm-Index-Test – dabei wird der Blutdruck an Knöchel und Arm verglichen, um Durchblutungsstörungen frühzeitig zu erkennen.
Kleine tägliche Gewohnheiten, die Herz und Füße schützen
- Bewegen Sie Ihre Beine stündlich – selbst kurze Spaziergänge verbessern die Durchblutung.
- Trinken Sie ausreichend Wasser; Dehydrierung verdickt das Blut und verlangsamt den Blutfluss.
- Natrium einschränken – es ist der Hauptauslöser für Flüssigkeitsansammlungen in den Knöcheln.
- Massieren Sie Ihre Füße vor dem Schlafengehen, um die Durchblutung anzuregen.
- Vergessen Sie Ihre Schuhe nicht: Enges Schuhwerk behindert die Blutzirkulation.
Ihre Füße stützen Sie nicht nur – sie kommunizieren mit Ihnen. Bevor sich Herzsymptome in der Brust bemerkbar machen, zeigen sie sich oft in den Zehen. Wenn Sie also das nächste Mal Schwellungen, Taubheitsgefühle oder ungewöhnliche Farbveränderungen bemerken, ignorieren Sie diese nicht. Ihre Füße könnten Ihnen im Stillen das Leben retten – wenn Sie ihnen zuhören.
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